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Outsourcing von EDV-Systemen (ASP) von Rechtsanwalt Andreas Zwipf – zwipf@zrp.de Mit der Möglichkeit, Software-Funktionalität über das Internet bereitzustellen,
und dem Unternehmer bzw. allen autorisierten Nutzern des Unternehmens
Zugriff auf Applikationen (Anwendung) und Content (Inhalte) jederzeit,
von jedem Ort und mit jedem Dienst zu gewähren, wird das Application Service
Provider – Modell (ASP) oder vielfach auch „All-In-Service-Package“ genannt,
bald einen Siegeszug um die Welt antreten und wieder einmal eine weitere
Revolution in diesem „Unternehmen IT“ auslösen. Für das Jahr 2004 wird
ein Weltumsatz von 44 Milliarden Dollar in diesem Servicebereich vorausgesagt.
Der ASP-Service soll dazu beitragen, dass die Unternehmen bis zu 50 %
ihrer Kosten für die Anschaffung eigener EDV-Systeme (Hard- und Software),
Softwareinstallationen und –wartungen sowie für Systemadministrationen
einsparen können. Durch ASP können in Zukunft auch kleinere Unternehmen über Strukturen
und Tools verfügen, wie sie sich sonst nur Großunternehmen leisten können.
Dabei führen der Mangel an IT-Profis, die immer weiter steigende Komplexität
von EDV-Anwendungen sowie immer kürzere Produktzyklen und das Bedürfnis
nach mobiler und vernetzter Kommunikation fast zwangsweise zum Outsourcing
und somit zur Inanspruchnahme von ASP-Diensten. Aber gerade dort, wo das Betreiben und Funktionieren des Herzstücks
des Unternehmens anderen anvertraut ist, ist größte Vorsicht und Sorgfalt
bei der Auswahl der Partner und bei der vertraglichen Bindung zu diesem
Partner geboten. Nichts ist hier aufreibender, als ein häufiger Partnerwechsel.
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